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September 2010
Auszeichnung Klasse 8/1 im Wettbewerb ,,Be smart - Don't start"
Am Dienstag, dem 7. September, erhielt die Klasse 8/1 aus den Händen von Vertreterinnen des Bildungsministeriums und der AOK ihren Preis für die erfolgreiche Teilnahme am Nichtraucherwettbewerb ,,Be smart - Don't start", an dem 99 Schulklassen aus ganz MV teilnahmen. Dabei galt es, ein halbes Jahr lang keine Zigarette anzurühren. Am Ende setzte sich die 8/1 gegen 71 weitere Klassen durch, die ebenfalls das nötige Durchhaltevermögen bewiesen hatten. Belohnt wurde dies mit einem großen Preispaket, welches Rucksäcke und Schreibsets enthielt.
Natürlich können auch in diesem Schuljahr Klassen am Wettbewerb teilnehmen. Einzelheiten zu den Bedingungen findet ihr hier.
Mitmachen lohnt sich!
Sprachreise England 2011
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Studienfahrt Spanien
Sonntag, der 5. September
Endlich war es soweit: der Tag, auf den seit Wochen, gar Monaten, mehr oder weniger hingearbeitet wurde, war da – unsere Abschlussfahrt ins sonnige Spanien. Doch bevor es richtig losgehen konnte, wurden früh morgens noch die letzten Muttis, Papas, Freunde und Freundinnen verabschiedet, sodass es schon bald hieß: „Tschüss Deutschland und ola Espania!“
Drei Stunden Busfahrt später wurde dann in Berlin am Flughafen Tegel eingecheckt und um kurz nach 2 Uhr startete unser Flugzeug in Richtung Urlaub. Die Reaktionen auf das Flugerlebnis gestalteten sich jedoch recht unterschiedlich: „Neulinge“ bewunderten die schöne Aussicht auf die Wolken von oben gespannt oder drückten ängstlich die Armlehnen oder Arme der Sitznachbarn zu Brei, wohingegen hartgesottene Flieger der ganzen Angelegenheit weitaus entspannter entgegentraten. Dennoch: angekommen sind wir alle gesund und munter.
Nach der Landung um dreiviertel 5 in Barcelona wartete noch eine weitere Stunde Busfahrt zum Hotel Haromar im schönen Örtchen Calella auf uns. Noch am Flughafen öffneten die ersten hektisch ihre Koffer, um schnell die nächstbeste kurze Hose hervorzuwühlen, denn der Temperaturwechsel von 15 auf 30 Grad war gleich zu merken.
Im Hotel angekommen ging dann endlich die erwartete Schlacht auf die Zimmer los und als diese mehr oder minder erfolgreich beendet wurde, waren viele hungrig auf das bevorstehende Abendessen. Die Befriedigung hielt sich jedoch in Grenzen: zwischen zusammengepapptem Schinken mit Käse, was von den Einheimischen liebevoll als Cordon-Bleu bezeichnet wurde, fanden sich neben anderen Leckereien dennoch auch einige Nudeln mit Tomatensoße, die durchaus vorerst Sättigung brachten.
Frisch gestärkt schwärmten wir anschließend alle aus, um bis zur Nachtruhe um halb 11 die Umgebung zu erkunden. Mit reichlich Wasser und Cola vom nächstgelegen Supermarkt versorgt, fanden wir uns dann pünktlich im Hotel ein, um Frau Stoll und Co. einen guten Schlaf zu wünschen und so die bevorstehende Nacht ebenfalls sinnvoll stärkend für den nächsten Tag zu nutzen…
Montag, der 6. September
Putzmunter und vor Motivation und Euphorie sprühend traf sich die gesamte Gruppe früh um 8 Uhr zum Frühstück, um anschließend gemeinsam mit den Reiseführern Stoll, Stoll, Heite und Schramm erneut die umliegende Gegend, selbstverständlich zu Fuß, zu erkunden. Nach einer Wanderung zum Leuchtturm, die durch die brennende Hitze und die Kommentare von Reiseführer Schramm nicht leichter wurde, durften wir die restlichen Gebiete zur Freude aller selbstständig besichtigen.
Auch nachmittags durften wir unsere Freizeitaktivitäten selber wählen. So verbrachten viele die Zeit brutzelnd am Strand oder am Pool, wohingegen andere ihre Getränkereserven im Supermarkt auffüllten. Nun ja, der Wasserhaushalt muss ja schließlich bei den Temperaturen in Schuss gehalten werden, nicht wahr?
Auch das Treiben auf den Balkonen wurde mehr und mehr. Der Ausblick hielt sich jedoch von vielen Zimmern in Grenzen und erstreckte sich lediglich auf die gegenüberliegende Hauswand mit einem Fenster, welches jedoch für ein Zimmer ungeahntes Licht in die trübe Langeweile brachte. Andere hatten es dort schon besser: es kann ja schließlich nicht jeder von sich behaupten, eine eigene Lasershow Tag für Tag und Nacht für Nacht vom, uns zugegeben etwas „spanisch“ vorkommenden (haha), Supermarktbesitzer organisiert zu bekommen.
So fand auch dieser Tag um halb 11 ein Ende und dann kam die Nacht…
Dienstag, der 7. September
Dieser Tag sollte sich für uns etwas anstrengender gestalten als der vorhergegangene, aber es heißt ja nicht umsonst „Studienfahrt“. Zunächst ging es mit dem Bus nach Montserat. Nach einigen Experimenten, was die Kraft des Windes hoch oben in den Bergen betraf, schwärmten wir aus, um uns alles einmal genauer anzusehen. Die Aussicht war wirklich überwältigend und auch das Felsenkloster bietete einige sehenswerte Schwerpunkte wie eine Gemälde- und Skulpturengalerie oder den Gottesdienst, der von einigen Schülern besucht wurde.
Am Nachmittag besichtigten wir dann eine Sektkellerei. Die Lagerung des Sektes und Weines erstreckte sich über insgesamt 35 Kilometer lange Gänge, sodass auch eine Fahrt mit einer kleinen Bahn zur Besichtigung auf dem Programm stand. Zu guter Letzt folgte auch noch eine Verkostung, wobei wir jedoch nur Traubensaft zur Probe bekamen. Zum Ausgleich tranken die Lehrer aber ein paar Gläser mehr, es soll ja schließlich nichts schlecht werden…
Anschließend fuhren wir alle geschafft zurück ins Hotel, um uns nach dem Abendbrot wieder einmal seelisch und moralisch für die Nacht zu rüsten. Doch an diesem Abend machte uns das Wetter vorerst einen Strich durch die Rechnung. Diejenigen, die den Tag noch in Ruhe am Strand ausklingen lassen wollten, traf ein riesiges Unwetter, sodass sie schnell wieder ins Hotel flüchten mussten. Andere, die nur auf dem Balkon saßen, bekamen hingegen ein Spektakel wie aus dem Wilden Westen zu sehen. Luftmatratzenständer pfiffen die Straße auf und ab, Leitern wurden von vorbei rasenden Autos demoliert, woraufhin Speere, Holzgewehre und wer weiß, was noch alles, durch die Lüfte flogen. Da halfen den verzweifelten Supermarktbesitzern unsere Kommentare nur wenig, doch nach einer halben Stunde war alles schon wieder vorbei und wir konnten doch noch unbesorgt die Nachtruhe antreten…
Mittwoch, der 8. September
Auch an diesem Tag stand uns wieder ein recht anstrengender Busausflug nach Barcelona bevor. Nach einer Besichtigung der Kathedrale stand der Besuch des Fußballstadions auf dem Programm. Die zwei Stunden gestalteten sich für die einzelnen Schüler ganz unterschiedlich. Manche besichtigten sehr interessiert jede kleinste Ecke des gesamten Gebäudes, doch auch die anderen konnten sich die Zeit gut vertreiben, denn es gab auch für „Fußball-Unbegeisterte“ eine Menge zu sehen.
Folgend fuhren wir ins Zentrum von Barcelona, wo wir Zeit hatten, die Einkaufsstraße „Ramblas“ zu besuchen. Diese machte einige Schüler so müde, dass die anschließende Katamaranfahrt als Gelegenheit für ein Nickerchen genutzt wurde. Doch auch für die Schüler, die die Fahrt bewusster miterlebten, war es ein schönes Erlebnis, denn der Hafen von Barcelona ist wirklich sehr schön und eine Besichtigung auf jeden Fall wert.
So neigte sich auch der letzte Ausflug dem Ende, sodass wir pünktlich zum Abendessen wieder im Hotel waren. Wir genossen auch den letzten Abend unserer Studienfahrt in vollen Zügen und brachten die Reise somit zu einem schönen Schluss…
Donnerstag, der 9. September
Nach dem Frühstück hieß es dann Abschied nehmen, vorerst jedoch nur vom Hotel, denn bis zur Abfahrt des Busses blieb uns noch ein bisschen Zeit. Es wurde sich noch ein letztes Mal an den Strand gelegt oder die Reise vor dem örtlichen McDonald’s Revue passiert. Pünktlich wurden wir dann nach dem Mittag abgeholt und zum Flughafen gebracht, wo wir bis um kurz vor 6 Uhr auf unseren Flug warten mussten. Die Zeit verging jedoch recht schnell, sodass wir, bevor wir uns versahen, schon in Berlin am Flughafen standen. Anschließende drei Stunden Busfahrt später kamen wir nachts um halb 1 endlich am Gymnasium an und konnten so wieder alle Muttis, Papas, Freunde und Freundinnen begrüßen, so wie wir sie 5 Tage zuvor zurück gelassen hatten.
Alles in allem wird diese Studienfahrt allen für immer im Gedächtnis bleiben, denn wer weiß, wann wir nochmal alle so zahlreich zusammen sein können. Wir denken, die Reise hat uns alle noch ein wenig weiter zusammen gebracht, sodass jeder von uns seinem letzten Schuljahr mit viel Freude entgegen sehen kann und die verbleibende Zeit genießt, so gut es geht.
Vielleicht gucken wir uns alle in ein paar Jahren die Fotos und Videos der Fahrt an und können positiv an dieses schöne Erlebnis zurück denken und uns eventuell eingestehen, dass die Schulzeit nicht nur schlechte Seiten hatte…
Lisa Schmidt, Markus Müller
(mehr Fotos in der Fotogalerie)
Studienfahrt Segeln Friesland
Montag, 13.09.2010


"Wie? Und darin kann man schlafen?", dachten sicher viele von uns, als wir nach acht Stunden Fahrt nach Akkrum unser Segelschiff, die "Stella Frisia", sahen. Die Kajüten waren knuffig, die Betten bequem - traumhaft! Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, gab es eine Einweisung vom Kapitän Holger. Dann war es aber auch schon Zeit für das Mittag; aber anders als bei uns bedeutet das hier nur eine Brotmahlzeit. Erst am Abend gibt es ein warmes Mahl. Am Nachmittag dann hieß es "Segel setzen". Nach einer kurzen Erklärung von Holger konnten wir bereits unser Segeltalent unter Beweis stellen. Bei ausreichend Wind bekamen wir einen ersten Eindruck vom Binnensegeln. Den ersten Abend verbrachten wir nach einem sonnigen, windgepeitschten Tag in Grou, einem kleinen charmanten Städtchen. Auch die erste Nacht in unseren Kojen überstanden alle gut.
Dienstag, 14.09.2010

Schon beim Aufstehen schlossen wir unerwartet innige Bekanntschaft mit dem niederländischen Regenwetter. Schnell stellte sich heraus, dass bei diesem Wetter Segeln kinem Spaß machen würde, und so übernahm der Motor die gemächliche Fahrt. Am frühen Nachmittag trafen wir bereits in Workum ein. Vor dem Essen erkundigten wir die Stadt, und danach stand ein Besuch im nahen Schwimmbad an. Wer wollte, konnte sich hier von überschüssiger Energie befreien. Und anschließend auf dem Rückweg im Regen duschen. Einige ließen den Abend bei einem Bierchen ausklingen.
Mittwoch, 15.09.2010


Windstärke 9 ist angesagt an unserem dritten Tag - zu viel für das Ijsselmeer. Und so schipperten wir gemächlich durch die Kanäle des platten Landes. Am Nachmittag statteten wir einer echten 300 Jahre alten Sägemühle einen Besuch ab, in der noch heute gearbeitet wird. Mit noch immer starken Wind gut in Fahrt, konnte man das Malmen der Mühle überall hören. Und wenn auch die etwas in die Jahre gekommenen Treppen und Leitern nicht bei allen Vertrauen erweckten, so war der Abstecher doch sehr interessant und lustig. Abends dann machten wir Halt in Lemmer, wo wir die Nacht verbrachten.
Donnerstag, 16.09.2010




Die verschobene Ijsselmeertour von Mittwoch soll heute stattfinden, obwohl der Wind noch immer ordentlich Kraft hat - was wir auch bald erfahren sollten. Bereits kurz vor Mittag machten wir Halt in Sloten, einem wirklich winzigen Örtchen, das Neugierige erkunden konnten. Bei dem aufkommenden Regen, der uns neuerdings recht gern begleitete, mochte allerdings kaum einer dieses Angebot nutzen. Nachdem wir das Mittag noch im ruhig dahintreibenden Schiffsbauch eingenommen hatten, ging es schließlich aufs Ijsselmeer, auf dem der Wind zeigte, welche Kräfte er entfalten kann. Hohe Wellen brachen sich am Bug des dahinschnellenden Schiffes, das immerhin nur eins der drei Segel gesetzt hatte. Nur eine halbe Stunde lang hat unsere Stella Frisia bei dem Wetter auf dem sturmgepeitschten Binnenmeer ausgehalten, doch das reichte, um jeden von uns völlig zu durchweichen oder zumindest einmal Brackwasser schmecken zu lassen. Doch Spaß gemacht hat es trotzdem. Nach dem viel zu kurzen Vergnügen gingen wir in Sneek vor Anker, in einem ausgewachsenen Städtchen, das unsere letzte nächtliche Ruhestätte für diesen Ausflug war. Viele verbrachten den letzten Abend in der Stadt.
Freitag, 17.09.2010



Unsere letzten paar Stunden auf dem Segelschiff sind angebrochen. Wehmütig mussten wir die Koffer packen und unsere Kajüten reinigen, nachdem wir von Sneek aus wieder zurück nach Akkrum aufgebrochen waren. Doch vor dem Abschied stand noch ein Hafen der besonderen Art an: eine Müllinsel, auf der wir den letzten hervorgekramten Dreck hinter uns lassen konnten. Aber schließlich trafen wir kurz nach dem Mittag doch wieder in Akkrum ein, und mit dem Betreten des Reisebus ging eine tolle, einmalige, wenn auch recht verregnete Studienfahrt zu Ende. Zuvor jedoch überreichten wir unserem grandiosen Kapitän Holger ein Gästebuch als kleines Andenken.
(mehr Fotos in der Fotogalerie)
10. Sportfest der Gymnasien Vorpommerns 2010
unter dem Motto:
„Dabei sein ist alles!“ Nur wer dabei ist kann siegen!
Am 15.9.2010 fand in Greifswald das nun schon traditionelle Sportfest der Gymnasien Vorpommerns statt. Sechzehn Gymnasien nahmen in diesem Jahr an dem großen Sportwettkampf teil. Die Veranstaltung wurde vom Vorsitzenden des Sportbundes Manfred Bogaczyk unter Anwesenheit der einmarschierten Schulsportmannschaften, Lehrern, Direktoren und Schulräten eröffnet.
Der Staffellauf als Einstieg in die Wettkämpfe bot dann einen Höhepunkt des Tages. Auch das Gymnasium Grimmen stellte durch Jan Zimmermann, Sari Hänel, Felix Zimak, Josefine Freitag, Tom Warnig, Madleen Büssow, Tim Pischke und Anna Bonin ein Team in der Großstaffel und erlief sich unter Anfeuerung der Mitschüler einen achtbaren 5. Platz.
Danach ging es dann zu den verschiedenen Wettkämpfen in Greifswald zum Volleyball, Basketball, Fußball und der Leichtathletik. 60 Schülerinnen und Schüler boten vollen Einsatz und zeigten sportliche Fairness. Besonders erfolgreich waren die Mädchen beim Basketball mit dem 3. Platz in der Einzelwertung. Aber auch alle anderen Schüler gingen oft an die Leistungsgrenze für den sportlichen Erfolg.
Am Ende der Wettkämpfe trafen sich dann alle Teilnehmer wieder im Volksstadion zur Siegerehrung und Wanderpokalübergabe. Mit Stolz können wir berichten, dass das Gymnasium Grimmen wie schon im Vorjahr den 5. Platz von den 16 teilnehmenden Schulen belegte. Sieger wurde das Humboldt-Gymnasium aus Bergen.
Wir möchten uns bei allen aktiven Schülerinnen und Schülern, vor allem aber auch bei den Sportlehrern für die Teilnahme und Unterstützung bedanken. Unsere Gedanken gehen bereits in das Jahr 2011, wo am 14. September erneut dieser Sportvergleich durchgeführt werden soll und das Gymnasium Grimmen sicher wieder mit tollen Sportlern dabei ist.
Reichstagsbesuch in der Hauptstadt
„Politik ist wie Steilwandfahren. Man muss ständig Vollgas geben, sonst stürzt man ab.“ Aurel Schmidt
Am 17.09.2010 hatten Schüler unseres Gymnasiums die Möglichkeit Frau Merkel & Co. live zu erleben. Dazu unternahmen sie einen Ausflug in den Reichstag nach Berlin. In einem Diskussionsgespräch mit einer SPD- Abgeordneten, einer höchst interessanten politischen Sitzung und mit der Betrachtung zahlreicher Zusatzinformationen, in Form von Schautafeln und Prospekten, konnten die Jugendlichen eine neue Sichtweise zur politischen Arbeit erlangen. Sozialkundelehrer Herr Klebowski stand hierbei für alle Fragen seiner Begleiter zur Verfügung. Die darauffolgenden Freizeitaktivitäten gaben dem Trip einen zünftigen Abschluss. Im Großen und Ganzen war der gesamte Tag eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten.



Julia Klann / 11-1
Berlin kennt jeder - Klassenfahrt 9/3
Vom 06.09 bis zum 10.09.2010 hieß es für die Klasse 9/3 Kofferpacken und ab an die Elbe. Natürlich, Glückstadt ist keine Metropole, doch interessant und historisch ist die kleine „glückliche“ Stadt allemal. Auf dem Programmzettel der Klasse standen eine Schleusen-Besichtigung in Brunsbüttel, eine Kanufahrt, eine Hafenrundfahrt und ein Shopping-Besuch in Hamburg.
1. Tag: Wo sind wir denn gelandet?
Nachdem die Fahrt in dem sehr engen Bus überstaden war, sahen wir unser Ziel zum ersten Mal – Eine Stadt an der Elbe, in der man sich nur wohlfühlen konnte. Nachdem wir unsere Betten bezogen und die moderne Herberge (mit „Postkarten-Blick“ auf die Elbe)besichtigt hatten, verbrachten wir unsere Freizeit damit, die noch unbekannte Stadt bei wunderschönem Wetter zu besichtigen. Noch am selben Abend machten wir eine Stadtführung. Dann hieß es auch schon um 22 Uhr Bettruhe.
2. Tag: Noch nicht genug Nordsee-Luft geschnuppert.
Nach dem Frühstück ging es auch schon weiter mit dem Programm – Die Fahrt nach Brunsbüttel. Am Nord-Ostsee-Kanal begann unsere Schleusenführung. Wir durften riesige Schiffe und eine atemberaubende Anlage bestaunen. Nach unserer Führung ging es in das nahelegende Schwimmbad, was ehrlich gesagt, kein Vergleich zum Hanse-Dom ist, aber dennoch Spaß gemacht hat. Als wir wieder in der Herberge angekommen waren, verbrachten wir unsere restliche Freizeit auf dem Volleyball-und dem Fußballfeld der Jugendherberge.
3. Tag: Ganze 6 Stunden auf dem Wasser.
Mittwoch war einer der wenigen Tage, wo das Wetter nicht allzu gut aussah. Doch wir machten die Kanufahrt trotzdem. 22 Schüler in 3er-Kanus auf dem Schwarzwasser (Fluss) und ganze 6 Stunden Fahrt mit nur einer Pause. Genießen konnte man die Fahrt nicht wirklich, da wir die Strecke auch in den 6 Stunden schaffen mussten. Schon nach 2 Stunden fingen wir an zu nörgeln. Doch es nützte nichts, wir mussten die nach unserem Gefühl endlos lange Strecke paddeln. Umso froher waren wir, als die Tortur vorbei war und wir uns endlich wieder Freizeit gönnen könnten. Beim gemütlichen Grillen mit Lagerfeuer und noch ein paar Volleyball-Spielen ließen wir den anstrengenden Tag ausklingen.
4. Tag: Hamburg-Die Stadt, die selbst im Regen noch gut aussieht.
Na klasse! Der Tag auf den wir uns alle gefreut hatten lag nun im Dauerregen. Zum Glück ließ er im Laufe des Tages nach, doch das Wetter am 1. Tag war um vieles besser gewesen. Trotzdem freuten sich alle Schüler auf den Ausflug. Nach unserer Ankunft machten wir uns gleich zur Hafenrundfahrt auf. Und auch wenn ich meinte, dass die Schiffe in Brunsbüttel schon riesig wirkten, waren sie kein Vergleich zu den Container-Schiffen im Hafen von Hamburg, der zu den größten Häfen der Welt zählt. Als 15- jährige interessiert man sich nur wenig für Hafenrundfahrten und Führungen, doch die Rundfahrt war besser als erwartet und Spaß hatten wir auch. Nachdem wir wieder auf dem Festland waren, ging es auch schon in die Stadt zum Jungfernstieg. Wir waren enttäuscht, als wir endlich dort waren, denn unser Taschengeld reichte nun wirklich nicht für die Boutiquen, die wir sahen. So irrten wir durch die Stadt und fanden auch Läden, die nicht 1500€ für eine Tasche verlangten. Am Ende des Ausfluges war es dennoch ein recht schöner Tag in einer wunderschönen Stadt, die selbst im Regen noch gut aussieht.
5. Tag: Der Abschied fällt schwer.
Es waren 5 aufregende, wunderschöne und manchmal anstrengende Tage in der glücklichen Stadt an der Elbe. Und auch wenn die Kanufahrt nicht gelungen und Hamburg verregnet war, waren es Tage, die man nicht so schnell vergisst. Unsere Klasse, die sich besser kennengelernt hat, die Stadt, die wir kennenlernen durften und die Leute- alles Erinnerungen an eine gelungene Klassenfahrt.
So fuhren wir wieder in dem viel zu engen Bus zurück nach Mecklenburg- Vorpommern und an die geliebte Ostsee.
Julia Wegner