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Gymnasium Grimmen
Freitag, 24. Mai 2013

Chronik

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September 2011

Das Gymnasium feiert Geburtstag

Hier ein paar erste Eindrücke von der Geburtstagsfeier am 1. September. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für eine tolle Veranstaltung!

 

 

 

   


 Studienfahrt Rom

Erste Fotos und Meinungen von der Studienfahrt der 12er nach Rom.

,,Rom war schön, weil das Eis suuuuuuuuuper ist!" - ,,Verkehrsregeln sind typisch italienisch und niemand hält sich dran"
,,Die Unterkunft war sehr groß und ausreichend gut." - ,,Rom ist dreckig, da überall Müll liegt. Außer an den Sehenswürdigkeiten, dort wurde auf Sauberkeit geachtet."
,,Viele Italiener sind leider weder der deutschen noch englischen Sprache mächtig. Dies führt manchmal zu Komplikationen."
,,Zum Glück gab es an jeder Ecke einen Brunnen, da das heiße Wetter uns ziemlich durstig machte"
,,Die brennenden Füße wurden unser täglicher Begleiter auf den kilometerlangen Reisen,  ebenso wie das langweilige Weißbrot zum Frühstück."
,,Touristen sind grundsätzlich schuld."
,,Geschichte haben bei uns auch die ungeduldigen Landsmänner gemacht, die unfreundlich und hektisch auftraten."
,,Im Endeffekt ist Rom immer eine Reise wert."

  

Und hier wie versprochen, der komplette Reisebericht.

„Buon Giorno“ liebe Leser! Vom 7.-11. September starteten wir, die zwölften Klassen, unsere letzte Studienfahrt in die Weltmetropole Rom.
Während sich die anderen in der kalten Heimat auf den bevorstehenden Herbst vorbereiten,
wurden wir nach anderthalb-stündigem Flug bei 35° im Schatten -mit dem Segen der Götter- empfangen.

Angekommen im südlich von Rom gelegenen Bungalowdorf „Country Club Castelfusano“, erkundeten wir das riesige bewaldete Gelände.
Große Pools, bequem gestaltete Bars und endlose Mittelmeerstrände in der Umgebung sorgten schnell für helle Begeisterung.
Um jedoch die wertvolle „Aufopferung“ unserer Unterrichtstage nicht fürs Sonnen am Pool zu vergeuden, unternahmen wir jeden Tag Ausflüge ins Stadtinnere.

  

Trotz den etwas gewöhnungsbedürftigen Sauberkeitsverhältnissen in den Metros, waren wir sofort von den imposanten Bauwerken begeistert.
Obwohl die Hauptstadt moderner geworden ist, hat sie ihre tiefen architektonischen Wurzeln nie verloren. Denn wer dort neu baute, baute wiederum auf das Alte auf.
Somit hat der neue Stil den Alten eigentlich nie ganz verdrängt, was wir an nahezu allen Häusern feststellen konnten.
Auch die Bevölkerung lebt noch nach alten Regeln, welche
Autos und die moderne Technik von heute nur unwesentlich beeinflussen konnten.
Ihr italienischer Lifestyle, den wir in der Woche sehr gut kennen lernen durften, könnte gelassener nicht sein.
Leider mussten wir auch feststellen, dass die Verkehrsordnung dementsprechend locker und unübersichtlich war. Jeder war froh, wenn er die Straße heil überquert hatte.
Es hieß: „Avanti, avanti“ – sonst wurde aus dem Letzten der Reisegruppe buchstäblich Pasta. Doch mit diesem Problem lernten wir zügig umzugehen.

  

Von Kriegszerstörungen blieb die historisch schöne Stadt weitgehend verschont. Deshalb konnten wir unzählige gut erhaltene Bauwerke aus vergangen Jahrhunderten bestaunen.
Ganz Rom ist von sternförmigen Straßenzügen durchzogen und überall waren strategisch verteilte Obelisken zu finden. Die langen Fußmärsche waren für viele von uns ungewohnt.
Glücklicherweise gab es an zahlreichen Orten Trinkbrunnen, wo wir unseren Durst stillen konnten.

  

Auch wer Hunger hatte, brauchte nicht weit laufen. Denn in Rom kein Cafe in der Nähe zu finden bzw. schlecht zu essen, ist praktisch unmöglich.
Besonders die Pizzen und das Eis der unzähligen Restaurants, Cafes und Bars-an jeder Straßenecke, waren ein Genuss für den Gaumen.
Zudem noch eine willkommende Abwechslung zu der reichhaltigen Auswahl an Nudeln, die uns täglich in unserer Unterkunft serviert wurden.
Doch nicht nur das Essen in der Stadt entsprach unserem Geschmack. Vielmehr beeindruckten uns die antiken Sehenswürdigkeiten.
Von der Spanischen Treppe über die Engelsburg bis hin zum berühmten Trevi- Brunnen erkundeten wir so ziemlich alles,
was zu den historisch bedeutenden Bauwerken zählte. Der Vatikan war für uns das wohl bemerkenswerteste Reiseziel.
Er hat keine 1000 Einwohner und ist mit gerade mal 0,44km² Fläche der kleinste Staat der Welt. Dort waren wir dem Papst so nahe, wie nie zuvor.
Allein für den Schutz des Oberhauptes der römisch- katholischen Kirche sorgen rund 100 Mann der Schweizergarde, welche wir in ihren Uniformen erlebten.

Atemberaubend schön war der Blick über die ganze Stadt von der Kuppel des Petersdoms. Er ist das Zentrum des Vatikans und eine der größten und wunderschönsten Kirchen der Welt.
Nach der Besichtigung, des baulichen Meisterwerks des italienischen Architekten Michelangelos, erkundeten einige von uns noch die vatikanischen Museen,
in denen die päpstlichen Kunstsammlungen ausgestellt sind. Nahe den Shoppingtempeln, die vor allem bei unseren Mädels für Euphorie sorgten,
besichtigten wir einen weiteren Höhepunkt- die Spanische Treppe. Sie ist wahrscheinlich die berühmteste Freitreppe der Welt und wimmelt nur so von Leben.
Von Hochzeiten über Straßenkünstler wie z.B. Michael Jackson Imitate bis hin zu pfeifenden Einheimischen, die mit ihren „Schnäppchen“ schnell die Runde machten.
Für alle war etwas dabei. Doch neben dem anstrengenden Treppensteigen in Verbindung mit der prallen Sonne war Abkühlung angesagt.
Deshalb führte uns der Weg zum populärsten und größten Brunnen der Welt und einem der wahrscheinlich wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms, dem Trevi- Brunnen.

   

Der Legende nach bringt es Glück, Geld über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen, was wir natürlich nutzten.
Einige geworfene Cents später ging die Tour weiter zum Pantheon, einer antiken katholischen Kirche, mit anschließender Führung ins Forum Romanum.
Es gilt als „Spiegel der römischen Macht“, war das frühere Zentrum der Regierung und ist mit Abstand das älteste Forum der Stadt.
Eines der absolut wichtigsten Reiseziel unserer Stadtführung war der „
Piazza del Colosseo“, auf dem sich, wie der Name schon verrät, das Kolosseum befand,
welches als Wahrzeichen Roms unser pinkes Studienfahrt- T-Shirt zierte und der Reise einen krönenden Abschluss verlieh.

Um die gewonnenen Erfahrungen und vielen Eindrücke der Reise zu verarbeiten,
ließen manche die Abende gemütlich mit einer gekühlten Mate und Klängen zu Songs wie „Danza Kuduru“ auf der Bungalowterrasse ausklingen.
Andere hingegen hatten immer noch nicht genug. Die hauseigene Disco lud in dessen auf sommerlich gestaltete Tanzflächen ein.
Viele feierten bis spät in die Nacht hinein, was sich auch die Lehrer nicht entgehen ließen.

 

Ein besonderer Dank geht an Frau Dinse, Herrn Lück, Frau Benisch, Frau Becker sowie Herrn und Frau Schramm, die uns diese tolle Abschlussfahrt letztendlich erst ermöglicht haben.
Wir werden uns immer wieder gern an die schöne Zeit zurückerinnern und hoffen, dass dies nicht unsere letzte gemeinsame Reise war.
Ganz nach dem Sprichwort von Caesar: „Wir kamen, wir sahen, die Erinnerungen blieben.“ – „Arrividerci Roma!“

Julia Klann

 


Sprachreise England

Samstag – Sonntag 3.- 4.9.2011

Um 14:30Uhr machen sich zahlreiche Schüler der 10. und 11. Klassen auf nach Südengland nach Bournemouth. Zuerst fahren wir in Richtung Frankreich, von da an mit der Fähre nach Dover in England.
Die Fahrt mit der Fähre dauert ca. 1 Stunde und 30 min. Nachdem wir Dover erreicht haben, fahren wir noch etwa 2 Stunden bis Bournemouth.
Unmittelbar nach unserer Ankunft  nehmen uns unsere Gastfamilien auf, welche sehr freundlich sind. Zuerst wird uns alles erklärt und das Haus gezeigt.
Es ist alles sehr klein, zierlich und eng. Dafür findet man im ganzen Haushalt die modernste Technik Von Plasmafernseher bis Spielekonsole ist alles zu finden.
Im Gegensatz zu Deutschland sind die Häuser kleiner aber dafür gemütlicher eingerichtet. Den Rest des Tages haben wir Freizeit.

Montag 5.9.2011

Am Montag beginnt unser Tag schon früh. Wie stehen um 7.30 Uhr auf und müssen dann zu unserer Bushaltestelle gehen. Nachdem uns unser Bus abgeholt hat, fahren wir zur Schule.
Von dort aus gehen wir in die Stadt und haben Freizeit. Wir teilen uns in kleine Gruppen auf und besuchen die Stadt. Bournemouth ist eine schöne und moderne Stadt mit ungefähr 150.000 Einwohnern.
Nach der Besichtigung kehren wir zur Schule zurück und werden nochmals in Gruppen eingeteilt, welche nach unseren Ergebnissen in dem Englisch Test erstellt werden.
Dieser  Englisch Test wurde zu Hause im Vorfeld durchgeführt. Er setzt sich aus Grammatik-  und Rechtschreibfragen zusammen. Eine Stunde Englisch Unterricht dauert knapp 35 Minuten.
Die Schule ist genauso wie die Häuser sehr klein. In die Räume passen maximal 10-15 Schüler. Andererseits ist dadurch das Lernklima sehr gut.
Im Unterricht lernt man sehr viel, da nur Englisch gesprochen wird. Das bereitet aber manchmal auch Probleme, wenn es ums Verstehen von wichtigen Sachen geht.
Außerdem sind manche Lehrer sehr streng und dadurch wird der Unterricht manchmal schnell langweilig.

Dienstag 6.9.2011

Wir müssen früh aufstehen, damit wir unseren Schulbus noch schaffen. Nach der Schule fahren wir mit dem Bus nach Stonehenge. Die Fahrt dauert ungefähr 1 Stunde.
Stonehenge ist ein Bauwerk aus der Jungsteinzeit. Es wurde bis zur Bronzezeit aktiv genutzt für religiöse Anlässe und Feierlichkeiten. Die gesamte Grabanlage ist ca. 3100 v. Chr. entstanden.
Die Steine sind alle symmetrisch in einem Kreis angeordnet. Nach diesem Ausflug fahren wir in die nahe gelegene Stadt Salisbury. Sie ist im Gegensatz zu Bournemouth eine eher kleine Stadt.
Die Hauptattraktion ist die Kathedrale. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und dort liegt eines von 4 erhaltenen Exemplaren der Magna Charta.
Die Magna Charta ist eine von König
Johann Ohneland unterzeichnete Vereinbarung mit dem revoltierenden englischen Adel.
Sie verbriefte grundlegende politische Freiheiten des Adels gegenüber dem englischen König. Die restliche Zeit haben  wir wieder Freizeit.
Am Abend gehen wir ins Kino und schauen  uns den Film „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ auf Englisch an.

Mittwoch 7.9.2011

Mittwoch früh müssen wir wieder zur Schule. Nach der Schule fahren wir nach Winchester. Winchester ist eine sehr schöne, altertümliche Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern
und war im 10. und Anfang des 11. Jahrhunderts sogar die Hauptstadt Englands. Zuerst besichtigen wir die Kathedrale. Sie ist die zweitlängste Kathedrale in Europa und wurde um 1079 gebaut.  
Danach haben wir Freizeit und dann fahren wir wieder zu unseren Gastfamilien.

Donnerstag 8.9.2011

Donnerstag können wir etwas länger schlafen. Danach fahren wir zuerst auf den höchsten Punkt Portlands. Dort sehen wir die komplette Stadt von oben.
Anschließend schauen wir uns Chesil Beach, den aus Steinen bestehenden Strand, an. Dort sind sehr hohe Wellen und jeder möchte sofort in das Wasser springen. Es ist wirklich schön hier.
Dann machen wir uns auf den Weg nach Weymouth, einer etwas größeren Stadt. Wir bekommen Freizeit und alle teilen sich auf.
Manche gehen etwas essen und andere genießen einfach nur die Sonne am Strand. Danach fahren wir weiter entlang der Küste, bis wir Durdle Door erreichen.
Durdle Door ist eine Brücke, die aus Kalkstein besteht. Unter anderem wurde dort auch ,,Fluch der Karibik’’ Teil 1 mit Johnny Depp gedreht.
Wir haben einen tollen Ausblick, aber es ist sehr kalt und windig. Nach diesem anstrengendem Ausflug haben wir trotzdem noch Kräfte für das Highlight des Tages, Splashdown.
Ein riesiger Wasserrutschen – Park, den wir für 2 Stunden besuchen dürfen. Es ist sehr aufregend und wirklich cool hier. Dann haben wir den Rest des Tages Freizeit.
Am Abend macht sich eine kleine Gruppe auf zu Lasertack.

Freitag 9.9.2011

Heute haben wir den letzten Tag Schule. Nach der Schule machen wir uns auf den Weg nach Poole. Dort haben wir Freizeit. In kleinen Gruppen machen wir die Stadt unsicher.
Danach fahren wir zu unseren Gastfamilien. Und wieder macht sich eine kleine Gruppe auf zum Lasertack. Am Abend fahren wir in die Schule und haben einen Karaokeabend.
Es ist sehr lustig und alle haben eine Menge Spaß. Dieser Abend ist der letzte bei unseren Gastfamilien.

 

Samstag 10.9.2011

Früh am Morgen stehen wir auf und fahren los nach London. Dort machen wir als erstes eine Sightseeingtour. Wir sehen Gebäude wie den Buckingham Palace, the Gherkin, den Big Ben,       
Tower Bridge und viele mehr. Es ist sehr interessant und viele Fotos werden gemacht. Danach werden wir im Stadtzentrum abgesetzt und haben Freizeit.
Der größte Teil von uns macht sich auf in die Oxford – Street. Dort sind viele Geschäfte und sehr viele Leute. London ist eine große, unübersichtliche und chaotische Stadt.
Als Neuankömmling verläuft man sich schnell. Man braucht einen Stadtplan oder jemand, der sich dort gut auskennt um an die ausgewählten Orte zu kommen.
Andererseits gibt es idyllische Orte in London. Viele Grünanlagen, wo man wunderbar entspannen kann.

 

Sonntag 11.9.2011

Wir stehen auf. Dann haben wir bis um 18.30 Freizeit. In unserer Freizeit können wir entscheiden, ob wir in den London Dungeon oder einfach nur shoppen gehen wollen.
Danach geht  es wieder zurück nach Deutschland. Im Großen und Ganzen war die Sprachreise sehr schön. Manchmal zwar etwas langweilig aber die meiste Zeit spaßig.

Willy Edler, Heiner Schöne